Psychotherapie | Diagnostik | Beratung Dr. Rolf Leibbrand

Wenn die Therapie im Rahmen der gesetztlichen
Krankenversicherung erfolgt:

Erforderlich ist zunächst eine Überweisung zur Psychotherapie; diese kann z.B. durch den Hausarzt oder einen Facharzt für Psychiatrie erfolgen. Alternativ können Sie sich auch direkt an mich wenden; in diesem Fall müßte die Praxisgebühr in Höhe von 10 EUR in der Psychotherapeutischen Praxis entrichtet werden.

Das Erstgespräch dient vorrangig der Sichtung bestehender Probleme und der Erwartungen, die sich an eine psychotherapeutische Behandlung knüpfen. Gleichzeitig erhalten Sie Informationen zu den formalen Rahmenbedingungen und angewandten Methoden. Seitens des Therapeuten muss in diesem Gespräch Geprüft werden, ob ein psychotherapeutisch behandelbares und behandlungsbedürftiges Problem (im Sinne einer psychischen Störung) vorliegt.

Einen Termin für ein Erstgespräch können Sie entweder telefonisch während meiner Sprechzeiten (dienstags und donnerstags zwischen 13 und 14 Uhr) mit mir persönlich vereinbaren oder per e-mail oder Telefon-Mailbox eine Therapieanfrage an mich richten (Es reicht, wenn Sie mir mitteilen, dass es sich um ein Therapieanliegen handelt). Wichtig: bitte sprechen Sie bei Anfragen über die Telefon-Mailbox die Rückruf-Nr. und Ihren Namen langsam und deutlich auf, damit ich Sie zurückrufen kann.

Erscheint eine Therapie erforderlich, so erfolgt die Vereinbarung weiterer Sitzungen - sogenannter probatorischer Sitzungen - die keine besonderen Voraussetzungen oder eine Beantragung bei der Krankenkasse erfordern. Diese dienen der vertiefenden Diagnostik und für Sie als Patienten/ Patientin der Überprüfung, ob die persönlichen Voraussetzungen für eine längerfristige therapeutische Zusammenarbeit - die "Chemie" zwischen Ihnen und dem Therapeuten - aus ihrer Sicht stimmen.

Nach maximal 5 Sitzungen ist muss die Beantragung der eigentlichen Therapie erfolgen. Dazu ist ein von Ihnen unterschriebener Antrag erforderlich, der von mir vorbereitet und gemeinsam mit anderen Unterlagen bei der Kasse eingereicht wird.

Eine verhaltenstherapeutische Psychotherapie umfaßt je nach Schweregrad und Komplexität der vorliegenden Probleme üblicherweise zwischen 25 Sitzungen (Kurzzeittherapie) und 45 Sitzungen (Langzeittherapie) im Umfang von 50 Minuten in wöchentlichem Abstand oder häufiger. Diese können, z.B. zum Zweck praktischer Übungen, im Einzelfall auch zu längeren Zeitblöcken zusammengefaßt werden.

Zur Aufnahme einer Psychotherapie bei einem Psychologischen Psychotherapeuten ist außerdem eine vorherige kurze ärztliche Untersuchung (in der Regel bei einem psychiatrischen Facharzt oder Hausarzt) notwendig, um ggf. (begleitend) medizinisch behandlungsbedürftige Gesundheitsprobleme oder Gegenanzeigen für eine psychotherapeutische Behandlung zu berücksichtigen. Das Formular und ggf. die Überweisung hierfür ebenso wie Hinweise zum Zeitpunkt der Untersuchung erhalten Sie von mir.

Nach Genehmigung durch die Krankenkasse kann die eigentliche Therapie beginnen.

Prinzipiell gilt: Alle genannten Schritte - mit Ausnahme der ersten Kontaktaufnahme - erfolgen in Absprache und mit Unterstützung von mir, so dass Sie sich um die Antragsformalien und den Ablauf bis zur Aufnahme der Therapie eigentlich keine Gedanken machen müssen.

Wenn Sie privat/freiwillig versichert sind:

Auch bei privat Versicherten werden die ersten 5 Sitzungen in der Regel ohne vorherige Antragstellung übernommen. Für die weitere Therapie ist ein Antrag erforderlich, den Sie - auf dem Weg über mich - an Ihre Krankenversicherung richten.

Das Antragsverfahren entspricht weitgehend dem für gesetzlich Versicherte. Wichtig ist allerdings, dass Sie sich über die Details Ihres Vertrages informieren (z.B. werden teilweise Obergrenzen hinsichtlich der maximalen Anzahl der Sitzungen pro Jahr vorgegeben).